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Spende für das Hohbuch-Café von Stecker-Express


Einmal mehr hat Petra Ritter dem Reutlinger Hohbuch-Café eine Spende für den laufenden Betrieb überreicht. 3000 Euro waren es dieses Mal, „insgesamt haben wir dem Café nun 13 000 Euro gegeben“, betonte die Mitinhaberin des Familienunternehmens „Stecker-Express“, das im Jahr 1995 gegründet wurde. Mittlerweile sind neben Petra und Siegfried Ritter auch deren beide Söhne Max und Patrick in die Firma eingestiegen.

„Wir sind ein Handelshaus für Industriesteckverbindungen“, betonte Petra Ritter bei der Spendenübergabe am Donnerstag, 13. Dezember 2018. Das in Walddorfhäslach gegründete Unternehmen sei sehr erfolgreich, „wir wollen was zurückgeben“, betonte Ritter. Beim Hohbuch-Café „handelt es sich um ein tolles Projekt, bei dem wir uns mit unseren Spenden gut aufgehoben fühlen“.

Günter Klinger betonte als Geschäftsführer des Diakonieverbands und damit auch Träger des Hohbuch-Cafés: „Das ist einer der schönsten Anlässe, wenn man Geld entgegennehmen kann.“ Die 3000 Euro würden für den laufenden Betrieb des Stadtteil-Cafés verwendet, betonte Klinger. „Trotz der Förderung des Projektes durch den Europäischen Sozialfonds kommen wir mit der Finanzierung kaum rum.“ Karin Schenk sagte als Leiterin des Cafés: „Mit den Einnahmen durch die ausgegebenen Essen könnten wir uns nie finanzieren.“ Deshalb seien Spenden dringend notwendig.

„Die Schüler, die hier mitkochen, sind Sonderschüler und auf die ein oder andere Art benachteiligt“, betonte Beate Schmid als stellvertretende Leiterin des Hohbuch-Cafés. „Wir müssen sie dort abholen, wo sie sind.“ Das sei nicht immer einfach, aber die Aufgabe des Projekts bestehe ja genau darin – den jungen Menschen Grundfertigkeiten wie Pünktlichkeit, Sauberkeit, Durchhaltevermögen und mehr zu vermitteln. „Damit sie danach fähig sind, eine Ausbildung anzugehen“, so Schmid.

Am Donnerstag waren fünf Schüler vor Ort und haben gekocht, 70 Essen wurden ausgegeben „und eine Schülergruppe mit 22 Teilnehmern war auch noch zum Essen da“, sagte Karin Schenk. „Es gab Linsen und Spätzle, da war richtig was los.“