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Gebäckspende von der Kerschensteinerschule


Einmal mehr haben Schülerinnen und Schüler der Kerschensteinerschule für die Aktion „Heiligabend gemeinsam feiern“ gebacken, die schon seit 15 Jahren immer wieder im Wechsel von Caritas und Diakonieverband durchgeführt wird. Vier unterschiedliche Klassen waren während der zurückliegenden vier Wochen beim Backen beteiligt, wie Schulrektor Hans-Joachim Stark am Dienstagvormittag ausführte. Darunter waren Schüler, die „ganz klassisch das Handwerk der Konditoren und Bäcker“ lernen, aber auch Klassen, die in Kooperationen Förderschüler oder auch Flüchtlinge auf einen künftigen Beruf vorbereiten sollen, so Stark.

„Insgesamt haben wir in den klassischen Berufsschulklassen, die zum Maurer, Maler oder Bäcker ausbilden, mittlerweile rund 130 Flüchtlinge“, betonte der Rektor. „Das sei sehr erfreulich, ganz problemlos funktioniere das aber nicht, denn: „Die Sprache ist der Schlüssel zum Erfolg, deshalb machen wir auch Zusatzsprachkurse.“ Im Vordergrund stand am Dienstag dieser Woche aber die Übergabe all der Kekse, Guatsla und Bredla, die unter der Anleitung der Fachlehrer Jasmin Hönemann und Hasan Decker hergestellt wurden.

Voller Vorfreude haben Carola Schwerttner und Günter Klinger die Leckereien entgegengenommen: „Es freut mich außerordentlich nun schon zum achten Mal zentnerweise Gebäck für die Aktion am Heiligen Abend entgegennehmen zu können“, betonte Klinger als Geschäftsführer des Reutlinger Diakonieverbands. Das Fest am 24. Dezember, das in diesem Jahr im Betriebsrestaurant der Bruderhaus-Diakonie durchgeführt wird, bietet neben viel festlicher Musik, einem exquisiten Essen und persönlicher Ansprache eben auch dieses Gebäck, das von Schülern der Kerschensteinerschule gebacken wurde.

„Man sieht jedem einzelnen Keks an, dass er mit viel Liebe gebacken wurden“, betonte Schwerttner als hauptamtliche Leiterin der Heiligabend-Aktion. Insgesamt 30 Ehrenamtliche helfen an diesem Abend bei der Bewirtung und Durchführung. An die Schüler richteten die Veranstalter ihren „herzlichen Dank, ihr seid einfach toll“, so Schwerttner. Und Klinger ergänzte: „Man muss sich dieses Engagement, das alles andere als selbstverständlich ist, einfach auf der Zunge zergehen lassen.“