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Osiander spendet Büchergutscheine im Wert von 2200 Euro für "Heiligabend gemeinsam feiern"


Niemand muss abseits stehen 

„Es ist toll, all die glücklichen Gesichter zu sehen“, berichtete Bianca Lange am Montag in der Reutlinger Zweigstelle des Osiander-Buchladens. Bezogen hat die Bereichsleiterin Verkauf – die für fast 20 Filialen des Buchhandel-Unternehmens im süddeutschen Raum zuständig ist – diese Bemerkung auf die Veranstaltung „Heiligabend gemeinsam feiern“. Lange hilft selbst dort dieses Jahr schon zum dritten Mal als Fahrerin mit, sie holt und bringt Gäste zu dem Fest, das in diesem Jahr im neuen Betriebsrestaurant der BruderhausDiakonie am 24. Dezember gefeiert wird.

„Osiander will mit der Spende von 2200 Euro seine regionale und soziale Verantwortung wahrnehmen“, so Bianca Lange. Auch in Tübingen werde etwa die Tafel unterstützt, in Reutlingen sollen die 220 Gutscheine zu je 10 Euro den Gästen das Weihnachtsfest zusätzlich verschönern. „Wir erwarten zwischen 200 und 250 Teilnehmer am Heiligen Abend“, betonte Günter Klinger als Geschäftsführer des Diakonieverbands. Evangelische und katholische Kirche, Caritas und eben der Diakonieverband sind Veranstalter dieser besonderen Feier, bei der laut Carola Schwerttner jedes Jahr wieder Kinder und Erwachsene kommen, um das besondere Fest nicht allein begehen zu müssen. „Der jüngste Besucher wird wohl 15 Monate alt sein, andere sind hoch betagt“, so Klinger.

Neben einem guten Weihnachtsessen gebe es Lieder, natürlich die Weihnachtsgeschichte, viele Gespräche und auch Geschenke. Bekocht werden die Gäste im Übrigen von Simon Tress, dem Starkoch aus Ehestetten. Schwerttner wird dieses Jahr zum ersten Mal die Leitung der Feierlichkeit übernehmen – „ich bin schon seit neun Jahren dabei, damals waren es rund 100 Menschen, die zu der Veranstaltung kamen“, betonte die Sozialarbeiterin.

Dass die besondere Feier vonnöten ist, zeige laut Schwerttner die zunehmende Zahl der Gäste. Rund 30 Mitarbeiter stark ist das Team, das sich an diesem Abend vor allem um die Bewirtung kümmert, aber auch um die einzelnen Gäste an den jeweiligen Tischen. Die meisten Besucher kennen sich nicht, damit sie sich wohl fühlen – und nicht ausgeschlossen zwischen den vielen anderen Gästen – achtet an jedem Tisch eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter darauf, dass niemand abseits stehen oder sitzen muss.

 

(Artikel in den Reutlinger Nachrichten vom 22. Dezember 2012)