Allgemeines
Die Tafeln – der Diakonieverband Reutlingen betreibt jeweils einen Tafelladen in Reutlingen, Bad Urach, Metzingen und Münsingen - bemühen sich hier um einen Ausgleich für die Bedürftigen vor Ort in ihrer Stadt und Region.
Ziel der Tafeln ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess keine Verwendung mehr finden, an Bedürftige weiter zu reichen. Die Tafeln helfen so diesen Menschen, eine schwierige Zeit zu überbrücken, machen ihnen Mut für die Zukunft. Die Abgabe der Lebensmittel erfolgt in den vier Tafeln des Diakonieverbandes gegen einen geringen Betrag.
Unter der Überschrift „Jeder gibt, was er kann“ engagieren sich örtliche Bäckereien, Landwirte und Wochenmärkte, Supermarktketten …
Getragen wird die Arbeit weitgehend durch Ehrenamtliche, die in den vier Tafelläden des Diakonieverbandes einen Teil ihrer Freizeit einbringen: ein paar Stunden am Tag, in der Woche, im Monat – so wie es die persönlichen Möglichkeiten zulassen.
Ihre Ursprünge hat die Tafelidee in den USA. 1963 wurde die erste Tafel in Phoenix/Arizona, USA von John van Hengel gegründet. Dreißig Jahre später erreichte die Tafelidee Deutschland. 1993 kam es in Berlin zur Gründung des ersten Tafelladens. Bis November 2007 wuchs ihre Zahl auf 750 an.
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