Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen (Pränataldiagnostik)
Was ist jedoch, wenn das Ungeborene nicht den Maßstäben und Statistiken entspricht? Die Ängste, denen werdende Eltern ausgesetzt sind, wenn sie beispielsweise auf das Ergebnis einer Fruchtwasserpunktion warten, sind eine enorme Belastung in der Schwangerschaft.
In dieser Sorge und Furcht kann eine Beratung die Möglichkeit bieten, Probleme und Ängste auszusprechen, mit ihnen umzugehen und sich wieder zuversichtlicher und vertrauensvoller auf das eigene Kind zu freuen.
Psychosoziale Beratung bei Pränataldiagnostik versteht sich vor, während und nach vorgeburtlichen Untersuchungen als Ergänzung zur medizinischen Beratung. Die persönliche Lebenssituation der werdenden Eltern steht im Mittelpunkt.
Unser Angebot
- Beratung vor Pränataldiagnostik
Mit der Beratung vor Pränataldiagnostik möchten wir die Entscheidungskompetenz von betroffenen Frauen und Paaren für oder gegen eine Inanspruchnahme von Pränataldiagnostik stärken. Wir bieten die Möglichkeit an, in Ruhe Ängste und Sorgen zu äußern sowie die Vor- und Nachteile der vorgeburtlichen Untersuchungen abzuwägen und einen eigenen Standpunkt zu entwicklen. Wir begleiten die Auseinandersetzung mit möglichen Ergebnissen der Untersuchungen aber auch mit den möglichen Auswirkungen der Untersuchungen auf das Erleben der Schwangerschaft und die Bindung zu dem werdenden Kind.
- Beratung während und nach Pränataldiagnostik
Eltern sind in einer solchen Erfahrung gelähmt von der Wucht und der Schnelligkeit des Erlebten. In der Beratung stehen sie mit ihren Gefühlen, der Trauer, Ängsten, Enttäuschungen und Hoffnungen im Mittelpunkt. Sie haben die Möglichkeit, sich mit der Situation auseinander zu setzen und sich ihrer ganz bewusst zu werden. Es ist Platz für den Abschied von Wünschen und bisherigen Vorstellungen.
Wir möchten die Eltern bei der Neuorientierung und der Umstellung auf die veränderten Lebensumstände unterstützen und begleiten sie bei der Suche nach Entscheidungen und Problembewältigungswegen.
Die Beratung kann dazu beitragen, Selbsthilfepotenziale und persönliche Stärken zu entdecken und den Betroffenen helfen, Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen in ihrem sozialen Umfeld zu finden.
- Unterrichtseinheiten zur ethischen Auseinandersetzung mit dem Thema Pränataldiagnostik
Die Beratungspraxis zeigt, dass vor allem die späte Auseinandersetzung mit diesem Thema problematisch ist.
Mädchen und Jungen, die noch nicht persönlich von der Angst um ein eigenes Kind betroffen sind, können sich ohne Druck und unbefangener mit den Fragen der Vor- und Nachteile der Pränataldiagnostik beschäftigen. Sie haben so die Möglichkeit, in der Auseinandersetzung Wissen und Werte zu entwickeln.
Kontakt
Übersicht
Aktuelles aus dem Verband
15.04.2012
Psychologische...
Am 22. März 2012 ist im Reutlinger General-Anzeiger und am 24. März 2012 in den Reutlinger...
26.12.2011
Adventsfeier im...
Stadtteil feiert Eine Adventsfeier für einen ganzen Stadtteil hat am Mittwoch, 14....
10.11.2011
Diakonie-Magazin...
Das neue Diakonie-Magazin für den Herbst 2011 liegt ab sofort nicht nur in gedruckter Form,...
10.10.2011
Ehrenamtsfest
Den Zeitungsartikel zum Ehrenamtsfest in der Dottinger Föhrenberghalle am Samstag, 8. Okt. 2011...
07.10.2011
Aktionswoche
Vortrag "Armut von Frauen - Frauen in Armut" am Donnerstag, 13. Oktober, um 18 Uhr 30 im...
18.03.2011
Ehrenamt
Der Diakonieverband bietet Interessierten, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, aktuell wieder...

