Evangelische Kontaktstelle für Asylarbeit in Reutlingen
Planie 17
72764 Reutlingen
Tel: 07121/948613
Fax: 07121/948625
asylpfarramt[at]kirche-reutlingen.de
Sprechzeiten: Donnerstags 9 bis 13 Uhr und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung
Ansprechperson: Pfarrerin z.A. Susanne Haag
Die Evangelische Kontaktstelle für Asylarbeit ist eine Beratungsstelle für Flüchtlinge. Das Beratungsangebot existiert in dieser Form seit mittlerweile 13 Jahren und richtet sich an Menschen, die als Flüchtlinge längere oder kürzere Zeit in Reutlingen und Umgebung leben und von Abschiebung bedroht sind. Ebenso findet Beratung für Menschen statt, die gänzlich ohne Papiere in Deutschland leben.
Die Beratung erfolgt unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit, ist kostenfrei und unterliegt der Verschwiegenheitspflicht.
Die Evangelische Kontaktstelle bietet außerdem Vernetzungsmöglichkeiten für interessierte Ehrenamtliche, die sich gerne bei der Verbesserung der Lebenssituation von Asylsuchenden in Reutlingen engagieren möchten. Dies kann bedeuten, sich für konkret für einzelne Flüchtlinge einzusetzen oder bei gemeinsamen Veranstaltungen und Aktionen, u.a. auch mit anderen Reutlinger Gruppen einen politischen Rahmen einzufordern, in dem Flüchtlinge menschenwürdig in Deutschland leben können.
In folgenden Ausgangssituationen besteht die Möglichkeit, mit der Evangelischen Kontaktstelle in Verbindung zu treten:
Sie sind selbst Flüchtling oder kennen Menschen, die einen unsicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland haben und von der Abschiebung in ihr Herkunftsland bedroht sind.
Sie sind auf der Suche nach einem Rechtsanwalt, der sich in Fragen des Asylrechts gut auskennt.
Sie brauchen Begleitung beim Gang zum Anwalt, zum Gericht oder zu einer Behörde.
Sie sind auf der Suche nach einem Sprachkurs in Reutlingen.
Sie möchten einen Härtefallantrag stellen, um ein Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erhalten.
Sie suchen Kontakte zu anderen Flüchtlingen.
Sie möchten sich für die Rechte von Flüchtlingen gemeinsam mit anderen engagieren.
Sie möchten Menschen im Asylverfahren begleiten.
Asylcafé
Wöchentlich donnerstags von 19 bis 21 Uhr in der Metzgerstraße 15 im Mütter- und Nachbarschaftszentrum und montags von 17:30 bis 19:30 Uhr in der Steinachstraße 4 im Gemeindehaus der Ev. Mauritiusgemeinde Betzingen.
Telefonischer Kontakt über Günter Jung, Tel: 07121/260645
Im Asylcafé brauchen wir immer Leute zum Kaffee kochen, Übersetzen von Briefen oder einfach um sich mit den Leuten zu unterhalten und einen schönen Abend zu haben.
Das Asylcafé wird von Menschen besucht, die noch im Asylverfahren stehen, genauso wie von Leuten, die seit längerem ein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben.
Teestube
Immer Mittwoch morgens von 10.30 bis 12 Uhr in der Asylbewerberunterkunft in Betzingen.
Die Teestube hat das gleiche Angebot wie das Asylcafé und wird von den Flüchtlingen, die in der Unterkunft leben, besucht.
Konversationspatenschaften
Möglichst wöchentlich ein Treffen; zeitlich flexibel in Absprache mit dem betreffenden Flüchtling.
Gemeinsam wird eine Freizeitaktivität nach Interesse vereinbart. Während der Treffen kommen Sie zum Beispiel beim gemeinsamen Sport miteinander ins Gespräch. So lernen Sie die Lebenswelt der Flüchtlinge und deren Kultur kennen und diese bekommen die Möglichkeit, im Gespräch mit Ihnen ihre im Deutschkurs erworbenen Kenntnisse zu erproben.
Einzelbetreuung
Zeitlich flexibel einteilbar
Sie betreuen eine Flüchtlingsfamilie oder eine Einzelperson über einen längeren Zeitraum.
Sie helfen bei der Bewältigung des Alltags. Je nach Ihrer Neigung helfen Sie zusätzlich den Kindern bei den Hausaufgaben oder den Eltern bei der Vorbereitung auf ihre Sprachprüfung.
Frauentreff
Monatlich samstags von 15 Uhr –bis 17 Uhr in der Metzgerstraße 15 im Mütter- und Nachbarschaftszentrum.
Sie überlegen sich mit anderen Frauen zusammen kleinere Programmpunkte für die Treffen und bereiten diese vor. Während der Treffs kommen Sie mit den Frauen ins Gespräch und leiten die Programmpunkte an.
Anlassbezogene Hilfe
Der Zeitpunkt wird aus gegebenem Anlass vereinbart.
Sie unterstützen Flüchtlinge zum Beispiel bei der Wohnungssuche, sobald diese Aufenthalt bekommen haben und aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen können.
Mitarbeit bei der Planung und Organisation von politischen Aktionen zur Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen.
Der Zeitpunkt wird aus gegebenem Anlass vereinbart. Die Aktionen werden gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen und der Asylpfarrerin geplant und organisiert.
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